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COMPUTERS - Eine illustrierte Geschichte (04.05.2002)
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Das Interesse an der Geschichte der Computer ist riesengroß - mehr als 200
Besucher auf dieser Homepage täglich zeigen dies überdeutlich. Verwunderlich
daher, dass es bisher keine deutschsprachige Literatur zu diesem Thema gab.
Der TASCHEN-Verlag hat dies geändert.
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Der Mikroprozessor wird 30 (15.11.2001)
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Vor genau 30 Jahren, am 15.11.1971 stellte Intel einen neuartigen Baustein vor:
Der Chip enthielt Rechen- und Steuerwerk eines einfachen Computers und war
universell verwendbar. Der "4004" war eine Autragsarbeit für Busicom, einen
Hersteller von Rechenmaschinen. Die jedoch zeigten kein großes Interesse an dem
Baustein, so dass Intel schließlich die Rechte daran zurückkaufte.
Relativ schnell folgten dann weitere Prozessoren: 8008 als erster 8-Bitter, 8080
und 8085. Es gab rasch weitere Anbieter von Mikroprozessoren, Intel konnte jedoch
seine Position als Marktführer bis heute behaupten.
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Happy Birthday, PC! (10.07.2001)
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Fast hätte IBM die Entwicklung der Arbeitsplatz- und Hobbycomputer verschlafen -
immerhin waren die Pioniere dieser Gerätegattung schon seit fünf Jahren auf dem
Markt, als IBM am 12. August 1981 den "Personal Computer" vorstellte.
Die Begeisterung in den Medien für das neue Gerät hielt sich in Grenzen: Man
hätte technisch einen größeren Wurf erwartet, z.B. die Verwendung des
68000er Prozessors von Motorola. Zudem war der Preis IBM-typisch hoch. Immerhin
arbeitete der Intel 8088-Prozessor mit 4,77 MHz einigermßen flott und allemal
schneller als der 6502 in den populären Apple- und CBM-Rechnern oder der Z80
in den meisten CP/M-Maschinen. Zudem gab es ein Bussystem für Erweiterungskarten
wie bei den Apple-Geräten und die Möglichkeit, das Gerät mit eingebauter Festplatte
zu bekommen.
Somit bereitete der IBM PC seinen Schöpfern zwei Überraschungen: Zunächst die
seines überragenden Erfolgs. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Bezeichnung
"Personal Computer", die zuvor viele Hersteller verwendet hatten, zum Synonym
für den IBM-Rechner. Die zweite Überraschung kam ein halbes Jahr später, als
die neugegründete Firma Compaq mit dem Portable den ersten Nachbau des IBM PC
präsentierte. Trotz erbitterter juristischer Gegenwehr seitens IBMs waren die
sogenannten "Kompatiblen" nun nicht mehr zu verhindern. Zum Ende des Jahrzehnts
war nur noch ein Bruchteil der PCs direkt von IBM - schlimmer noch, IBM hatte
auch die technologische Führerschaft eingebüßt. Die ersten PCs mit dem Intel
80386-Prozessor kamen von Compaq und anderen Herstellern von PC-Kompatiblen.
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"Difference Engine No. 2" von Charles Babbage vollendet (02.07.2001)
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Das Londoner Science Museum hat den Bau der Diffenece Engine von Charles Babbage
vollendet - 130 Jahre nach dem Tod ihres Erfinders. Babbage war zu seiner Zeit
hauptsächlich daran gescheitert, dass er während des Baus seine Konstruktion
laufend änderte. Nach 20 Jahren wurden ihm weitere Mittel verweigert und die
Maschine blieb unvollendet - bis jetzt. Mit der Fertigstellung des Geräts ist
auch der endgültige Beweis erbracht, dass Babbages Konstruktion prinzipiell
funktionierte.
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Relaiscomputer zu verkaufen (24.05.2001)
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Ein sicher weltweit einmaliges Angebot macht momentan Kilian Leonhardt:
Er möchte seinen selbst gebauten Relaiscomputer (computergeschichte.de
berichtete) verkaufen. Es dürfte der einzige heute noch erhältliche
Rechner sein, dem man bei der Arbeit zusehen und vor allem auch zuhören
kann. Für ein Unikat sind die geforderten 10000 Mark sicher nicht zu
hoch angesetzt - jedenfalls nicht, solange man nicht ausrechnet, wieviel
das pro MIPS ausmacht :-)
Weitere Infos gibt's auf Kilians
Homepage.
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Electronic Kindergarden in Wien (04.05.2001)
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electronic kindergarten ist Ausstellung, Symposium und Workshop zugleich. Die
Veranstaltung findet vom 18. bis 26. Mai im Wiener WUK und Schikaneder Kino
statt. Beleuchtet werden die Pioniere der heutigen IT-Branche und ihre ersten
Computer: Nerds, Geeks und Phreaks mit ihren C64, Konsolen und Tricotronics.
Weitere Infos gibt's auf der Homepage des Veranstalters
[d]vision
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Vintage Computer Festival Europe (04.05.2001)
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Am 28. und 29. April 2001 fand in München das zweite Vintage Computer
Festival Europe statt. Ein schöner Bericht dazu erschien in der Onlineausgabe der
Zeitschrift Chip. Nachzulesen ist er
hier
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William R. Hewlett gestorben (24.01.2001)
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Am 12. Januar verstarb William R. Hewlett, einer der Gründer von
Hewlett-Packard, im Alter von 87 Jahren. Hewlett war immer der kreative
Kopf gewesen, während sein Freund David Packard den Geschäftssinn beisteuerte.
Packard verstarb bereits im März 1996. William R. Hewlett hatte sich 1978 aus
dem aktiven Geschäft zurückgezogen und danach seine ausgedehnten Ländereien
bewirtschaftet.
Weitere Infos und eine Biografie hat HP in einer
Presseerklärung zusammengestellt.
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Vintage Computer Festival Europe (21.03.2001)
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Am 28. und 29. April 2001 findet in München das zweite Vintage Computer
Festival Europe statt. Ziel des Vintage Computer Festivals ist es, den Erhalt
und die Pflege historischer Computer und anderer EDV-Gerätschaften zu
fördern, das Interesse an 'überfluessiger' Hard- und Software zu wecken und
vor allem den Spaß daran auszuleben.
Das VCF ist im kalifornischen Silicon Valley bereits ein regelmäßiges Ereignis
und soll von nun an auch ein fixer Punkt in den europäischen Terminplänen
werden. Weitere Infos gibt's auf der Homepage:
http://www.vintage.org/vcfe
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Classic Computing 2001 (20.01.2001)
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Am 8. September 2001 findet in Neukirchen-Vluyn am Westrand des Ruhrgebiets
die nächste Auflage der "Classic Computing" statt. Dort treffen sich vor allem
Sammler von alten Homecomputern und präsentieren ihre besten Stücke. Weitere
Infos gibt's auf der
Homepage der Veranstaltung.
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Relaiscomputer (20.01.2001)
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Auf den Spuren Konrad Zuses wandelt Kilian Leonhardt, 19 Jahre alt und
Gymnasiast aus Kaiserslautern. Er hat aus ca. 1500 Relais das funktionsfähige
Steuer- und Rechenwerk eines Computers gebaut. Auf seiner
Homepage gibt's nicht nur Bilder der Maschine sondern auch
die komplette Projektdokumentation zu sehen und zu lesen.
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64'er-Magazin (20.01.2001)
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Das 64'er-Magazin war die erste deutschsprachige Monatszeitung, die sich fast
ausschließlich mit einem einzigen Computermodell beschäftigte, nämlich dem
Commodore 64. Sascha Hoogen hat nun mit einem Projekt begonnen, die alten
Hefte einzuscannen und online verfügbar zu machen. Dafür sucht er noch
Mitstreiter. Der Verlag hat der Veröffentlichung zugestimmt. Weitere Infos
und erste Ergebnisse gibt's
hier.
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