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Hermann Hollerith
1860 - 1929
Hermann Hollerith wuchs als Sohn deutscher Auswanderer aus der Pfalz in den
USA auf. Im Jahr 1880 arbeitete er bei einer Volkszählung mit, deren Auswertung
aufgrund der manuellen Auszählung bis 1887 immer noch nicht abgeschlossen war.
Es wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, wie zukünftige Zählungen besser
ausgewertet werden könnten. Hollerith gewann mit einer Apparatur, die gestanzte
Lochkarten auswerten konnte, d.h. jeder möglichen Lochposition wurde ein
elektromechanischer Zähler zugeordnet. War bei einer Karte dort ein Loch ausgestanzt,
wurde ein KOntakt geschlossen und der Zähler um eins erhöht. Auf diese Art konnten
Lochkarten rasend schnell ausgewertet werden.
Holleriths Idee wurde bereits bei der Volkszählung von 1890 erfolgreich angewandt.
Er entwickelte weitere Lochkartenmaschinen und gründete 1896 dafür die "Tabulating
Machine Company", die 1924 - nach der Fusion mit anderen Firmen - zur IBM
(International Business Machine Corporation) wurde.
Chronik:
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