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Es wäre sehr aufwändig, einen Computer zu bauen, der im Dezimalsystem rechnet. Für jede Stelle einer Zahl gäbe es 10 Zustände, die durch verschiedene Spannungswerte repräsentiert werden müssten. Die Addition oder Subtraktion solcher Spannungswerte wäre zwar problemlos zu lösen, bereits bei der Behandlung des Überlaufs ("behalte Eins") oder auch nur der Speicherung solcher Zahlen ergäben sich hingegen ungeheuere Hindernisse.

Es erwies sich als wesentlich einfacher, für interne Berechnungen das Binärsystem zu verwenden, auch wenn bei Ein- und Ausgabe von Zahlen dann immer eine Umwandlung erfolgen muß. Das Binärsystem kennt nur zwei Zustände, 1 und 0, darzustellen als Spannung ein oder Spannung aus beziehungsweise Strom fließt oder Strom fließt nicht.
0 O
1 I
2 IO
3 II
4 IOO
5 IOI
10 IOIO
256 IOOOOOOOO
Dezimal- und Binärsystem