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Diehl Combitron
HP 9100
Grundlagen
Rechnen mit Elektronen
Umgekehrte Polnische Notation
HP brachte den ersten elektronischen Rechner erst 1968 auf den Markt, implementierte aber gleich eine ganze Reihe einzigartiger Funktionen. Die Maschine konnte Logarithmen, Quadratwurzeln und trigonometrische Funktionen berechnen, beherrschte Vektoraddition, Umrechnung vom und ins Polarkoordinatensystem und war zudem noch programmierbar.

Die Eingabe von Rechenaufgaben in die HP 9100 erfolgt nicht wie gewohnt sondern in der "Umgekehrten Polnischen Notation", die auch alle späteren HP-Taschenrechner verwendet haben. Der Rechner arbeitet hier mit einem dreistufigen Stapel, auf dem Zahlen per Tastatureingabe abgelegt werden können und dessen obere beiden Elemente bei Operationen (+-*/) verknüpft und das Ergebnis wiederum auf dem Stapel abgelegt wird. Die Kathodenstrahlröhre als Anzeige umfasst 3 Zeilen und zeigt damit den gesamten Stapelinhalt mit 10 Stellen Genauigkeit an.

Das Programm wurde intern in Ringkernspeichern abgelegt und konnte zur dauerhaften Sicherung auf Magnetkarten gespeichert werden. Nahezu alle Fähigkeiten der vollkommen diskret aufgebauten HP 9100 beherrschte auch HPs erster programmierbarer Taschenrechner HP 65. Dazwischen lagen aber immerhin 6 Jahre Entwicklungszeit.

Außenansicht


Kathodenstrahlröhre als Anzeige