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Der Übergang von der Elektromechanik zur Elektrik vollzog sich allmählich. Zuse hatte seine ersten Geräte mit Relais aufgebaut - erstens weil er diese leichter bekommen konnte und zweitens weil ihm die Röhrentechnik suspekt war. Dabei waren die Vorteile der Vakuumröhren bestechend, schließlich hatten Sie Schaltzeiten, die nur bei einem tausendstel derer eines Relais lagen.

Die amerikanischen Computerforscher waren finanziell deutlich besser gestellt als Zuse und so entstanden dort in der gleichen Zeit ungleich größere Maschinen. Mark I basierte auf Relais und verwendete ein dekadisches Zahlensystem. Insofern war er eine elektrische Umsetzung der bekannten mechanischen Rechner. Bedeutender ist "Eniac", ein Monster mit 18000 Röhren, das 140 kW Leistung verbrauchte.

Der nächste große Schritt in der Computerentwicklung war die Einführung des Transistors ab 1959. Nun wurden noch schnellere, wesentlich kleinere und leistungsfähigere Computer möglich. Erstmals konnten elektronische Rechner gebaut werden, die auf einen Schreibtisch passten. Mit der Einführung von integrierten Schaltkreisen in den sechziger Jahren wurde sogar ein portables Gerät möglich - der Taschenrechner.

Eniac
Röhrenbasierter Computer (1946)


HP 9100
wissenschaftliche Rechenmaschine (1968)