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John von Neumann war Mathematiker. Bereits Anfang der vierziger Jahre entwickelte
er ein Konzept für programmierbare Rechner. Nach seinen Vorstellungen sollte ein
Computer aus einem Steuerwerk, einem Rechenwerk, Speicher und Ein-/Ausgabegeräten
bestehen. Alle Komponenten sollten über sogenannte Busse verbunden sein. Der
Datenbus transportiert hierbei die Nutzdaten, der Adressbus legt fest, woher
oder wohin die Nutzdaten transportiert werden sollen und ein Steuerbus
transportiert Informationen wie z.B. ob Daten geschrieben oder gelesen werden
sollen.
Eine weitere Besonderheit am Konzept von Neumanns war die Verwendung des Speichers
sowohl für Programme als auch für Daten. Das Ganze ist heute als
"Von-Neumann-Architektur" bekannt.
1945 stellte er seine Ideen in einem Konzeptpapier zu einem von ihm geplanten
Rechner namens EDVAC vor. Dessen Bau verzögerte sich jedoch, weil er bei der
Realisierung mit den Konstrukteuern der Eniac, Mauchly und Eckert zusammenarbeiten
wollte, diese sich jedoch in dieser Zeit gerade selbständig machten. Dadurch war
der erste nach von Neumanns Ideen konzipierte Rechner 1949 der von Maurice
Wilkes gebaute "Edsac". Er entstand an der Universität von Cambridge und bestand
aus 3000 Vakuumröhren.
Eckert und Mauchly hatten unterdessen ihre Firma gegründet und produzierten ab
1952 ihren "Univac" genannten Rechner in Serie. Bis 1956 waren bereits 46 Stück
im Einsatz.
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