Die Ferritkerne sind matrixförmig angeordnet, wobei durch jeden Kern ein horizontaler, ein
vertikaler und ein diagonaler Draht verläuft. Wird gleichzeitig ein Stromstoß durch einen
der horizontalen und einen der vertikalen Drähte geschickt, wird der Kern am
Kreuzungspunkt magnetisiert - und zwar abhängig von der Stromrichtung in die eine oder andere
Richtung. Die übrigen Kerne bleiben unbeeinflusst.
Um einen Kern auszulesen, wird er testweise in einer bestimmten Richtung (also wahlweise
mit "0" oder "1") beschrieben. Hatte er bereits diesen Inhalt, so geschieht nichts. War er
umgekehrt beschrieben, so entsteht durch die Ummagnetisierung des Ferritkerns ein Stromstoß
im diagonal verlaufenden Draht.
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Dieses 4 KB große Speicherfeld besteht aus ca. 36000 Ferritkernen auf 9 x 12 cm2
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