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Die meisten der ersten Röhrencomputer hatten gewaltige quecksilbergefüllte Glaskolben als
Speicher – etwa 1m lang und 30 cm dick. Am einen Ende war ein Lautsprecher, am anderen ein
Mikrofon montiert. Nun konnten Bits als Schallwellen ausgesandt werden und am anderen Ende
wieder empfangen werden. Das Mikrofonsignal wurde verstärkt und wieder auf den Lautsprecher
geschickt. Die Daten liefen somit immer im Kreis und die Kapazität des Speichers ergab sich
durch die Laufzeit des Schalls in der Röhre und damit die Anzahl von Bits, die gleichzeitig
„unterwegs“ waren. Ein weiterer Effekt war der sequenzielle Zugriff: Will man ein bestimmtes
Bit aus dem Speicher auslesen, muss man warten, bis es vorbeikommt. Ein direkter Zugriff ist
nicht möglich.
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