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Statisch oder dynamisch?
Bereits mit Relais ist eine Schaltung realisierbar, die „bistabiler Multivibrator“ genannt
wird oder kurz „Flip-Flop“. Mit Logik-Gattern aufgebaut, sieht ein Flipflop wie im Bild
rechts aus.
Die beiden Eingänge „Setzen“ und „Löschen“ sind normalerweise beide „0“. Wird „Setzen“ auf
„1“ gelegt, wird der Ausgang ebenfalls „1“. Dies bleibt auch so, wenn der „Setzen“-Eingang
wieder auf „0“ gebracht wird. Umgekehrt führt eine „1“ am „Löschen“-Eingang dazu, dass der
Ausgang auf „0“ springt und diesen Zustand behält, wenn beide Eingänge wieder „0“ sind.
Beide Eingänge auf „1“ ist nicht erlaubt. Über die beiden Eingänge kann also eine Information
in das Flip-Flop geschrieben werden und diese dann jederzeit am Ausgang abgerufen werden.
Es ist also ein Speicher für ein einzelnes Bit.
Ein Flip-Flop hält das gespeicherte Bit, solange die Gatter mit Strom versorgt werden.
Aus diesem Grund werden aus Flip-Flops aufgebaute Speicherbausteine "statisch" genannt.
Beim Einschalten der Versorgungsspannung ist der Zustand des Flip-Flops unbestimmt –
es wird sich zufällig für „0“ oder „1“ entscheiden.
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