|
|
 |

|
 |
 |
Bereits lange vor der Einstieg in den Homecomputermarkt war Sinclair mit allerhand
elektronischem Gerät gut am Markt vertreten. Dazu zählten neben Verstärkern, Radios und
tragbaren Fernsehern auch etliche Taschenrechner.
Der Cambridge Programmable erstaunt mit zahlreichen mathematischen Funktionen und einer
rudimentären Programmierbarkeit - und das mit nur 19 Tasten, was etwa einem gängigen
Einfachst-Taschenrechner entspricht. Das Kunststück erreichte Sinclair durch eine
Shift-Taste und die Dreifachbelegung aller übrigen Tasten. Dieses Prinzip findet sich
auch bei den Sinclair-Computern und war dort verdientermaßen berüchtigt.
Weiterhin fällt das labile Gehäuse auf, das zudem durch den 9V-Block am unteren Ende
deutlich dicker als am oberen ist. Dadurch kann der Rechner nicht flach auf dem Tisch
liegend betrieben werden. Zur Abhilfe wurde ein Ständer mitgeliefert, der durch sein
billiges Plastik im ersten Moment jedoch eher wie ein Stück Verpackungsmaterial
aussieht. Für all dies entschädigten die Preise der Sinclair-Geräte. Der Cambridge
Programmable kostete immerhin unter 100 Mark, was damals für ein programmierbares
Gerät fast schon eine Sensation war.
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
Funktionen:
Grundrechenarten, Wurzel, Trig. Funktionen, Logarithmus
Programmierung:
ja
Anzeige:
8 Stellen Mini-LED mit Lupen
Baujahr:
1977
Zustand:
gut, Tastenbeschriftung teilweise etwas abgenutzt
erhalten von:
Peter Losert
|
|
 |
 |
|