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Diehl Combitron
HP 9100
Grundlagen
Rechnen mit Elektronen
Anfang der 60er Jahre wurden elektromechanische Rechenmaschinen populär, die auf dem gleichen Funktionsprinzip beruhten wie die etwas älteren Kurbelrechenmaschinen. Einzig die Einstellhebel waren durch Tasten, die Anzeige durch ein Druckwerk und die Kurbel durch einen Elektromotor ersetzt worden.

Ein Blick in die Mechanik zeigt, wie aufwändig diese Maschinen sowohl in der Fertigung als auch in der Wartung und Reparatur waren. Eine wesentliche Verbesserung ergab sich durch die Realisierung solcher Maschinen auf Basis elektronischer Bauteile. Die Logikplatinen waren zwar mit hunderten von Widerständen, Dioden, Kondensatoren und Transistoren überfrachtet - dafür blieb die noch notwendige Mechanik überschaubar.

Problematisch war in der Anfangszeit noch die Anzeige der Rechenergebnisse. Displays mit Siebensegment-Anzeige als LEDs, mit Luminiszenzröhren oder gar LCDs waren noch in weiter Ferne. Die Firma Diehl löste das Problem klassisch mit einem Druckwerk, Hewlett Packard spendierte der HP 9100 einfach einen Bildschirm, der jedoch nur drei Zeilen darstellen konnte und dabei Siebensegment-Ziffern benutzte.

Diehl Combitron
eine der ersten elektronischen Rechenmaschinen (1967)


HP 9100
wissenschaftliche Rechenmaschine (1968)