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Elektrische Rechner
Der Übergang von mechanischen Rechnern zum Elektronengehirn vollzog sich über einen längeren Zeitraum. In dieser Zeit wurden etliche kuriose Entwicklungen gemacht, die durchaus als Geburtswehen der Computertechnik gelten können.

Recht naheliegend war die Idee, klassische Vier-Spezies-Rechenmaschinen anstelle der Kurbel mit einem Elektromotor auszustatten. Ende der fünfziger Jahre entstanden so wahre mechanische Wunderwerke, die in einem kompakten Tischgehäuse eine Tastatur, einen Drucker, den Elektromotor und das Rechenwerk unterbrachten.

Auch Konrad Zuse versuchte es ersteinmal mit Mechanik. Seine Z1 arbeitete allerdings bereits mit dem Binärsystem und war frei programmierbar - genauer: Sie arbeitete nicht, denn die komplexe Mechanik wollte nie so richtig funktionieren. Der Durchbruch kam erst mit der relaisbasierten Z2 und deren Nachfolgern Z3 und Z4. Trotzdem gilt die Z1 heute als der erste frei programmierbare Computer der Welt.

Konrad Zuses Z1 in der Wohnung seiner Eltern, um 1939


Der Erfinder zusammen mit seinem Nachbau der Z1, 1989

Quelle: Homepage von Horst Zuse