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Der A3000 war Commodores wohl ernstgemeintester Versuch, mit den Amiga-Modellen den
Bürobereich zu erobern - leider ein nicht ganz zu Ende gedachter und entsprechend
spektakulär in die Hose gegangener.
Der Rechner an und für sich wäre mit dem 68030-Prozessor, 2MB Hauptspeicher und 52MB
Festplatte einigermaßen auf der Höhe der Zeit gewesen und die neue Workbench 2.0 sah
sogar sehr gut aus (vieles davon beschert einem bei der Betrachtung von Windows 95
einen kleinen Deja-Vu-Effekt) - nur leider konnte die ergonomischste
Bildschirmdarstellung mit 640x400 Bildpunkten bei 60Hz gegen die SVGA-Modi der
damaligen PCs nicht anstinken. Zudem fehlten einigermaßen brauchbare Büroanwendungen.
So blieb der A3000 ungeliebt - die Videofreaks bastelten lieber an der Riesenkiste
A2000 herum und den Spielern war der A3000 zu teuer. Blieben die Freaks und Amigafans
wie ich, für die der A3000 bis heute der einzige Amiga ist, der nach dem A1000 noch
einen echten Schritt nach vorn machte...
Die Abbildung zeigt den A3000 zusammen mit dem Monitor NEC Multisync 3D - der war als
VGA-Monitor zwar nur Mittelklasse, für den Amiga durch die Fähigkeit alle
Zeilenfrequenzen von 15 - 38 kHz zu synchronisieren jedoch allererste Wahl.
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Prozessor:
68030, 25 MHz
Speicher:
2 MB RAM
512 KB ROM
Betriebssystem:
Kickstart 2.0
Anzeige:
Grafikchip Agnus
Text: 80x25, 16 Farben Grafik: 640x512, 16 Farben
Tonwiedergabe:
4 Kanäle Samplingsound
Hergestellt:
6/1990 -
Neupreis: DM 2700
Exponat:
Baujahr 1990 wie neu erhalten von 1992 gebraucht gekauft von einem Teppichhändler (DM 2000)
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