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Der C900 zeigt sehr schön, in welche Richtung Commodores Überlegungen
gingen, als das Ende der CBM-Bürocomputer abzusehen war. Er wurde ca. von
1983 - 1985 entwickelt und letztlich wohl zugunsten des Amiga aufgegeben. Es
wurden etwa 500 Stück gebaut und an Softwareentwickler abgegeben.
Im Inneren ist der Prototypenstatus noch an vielen Stellen zu sehen.
Zahlreiche Tochterplatinen, provisorische Befestigungen und das schönste:
Das Diskettenlaufwerk hat eine zusätzliche Blechhülle, die wohl aus einer
alten Kaffeedose gefertigt ist.
Der Rechner wurde in zwei Versionen hergestellt: Die Servervariante hat eine
Tochterplatine mit zwei seriellen Schnittstellen (weitere zwei sitzen auf dem Mainboard) und
einem 6845-Grafikchip, der im Text-Modus einen CGA-Monitor ansteuern kann. Eine
grafikfähige Variante mit Mausanschluss war als Workstation vorgesehen.
Das Betriebssystem "Coherent" stammt von der Mark Williams Company und erinnert sehr
stark an Unix. Es umfasst eine Shell und viele bekannte Tools wie awk,
bc, ed, lex, yacc, m4, nroff, einen Assembler und einen C-Compiler. All das
findet zusammen mit den üblichen Unix-Befehlen, dem Kernel und einem
Installationsprogramm auf drei DD-Disketten Platz, umfasst also kaum 3 MB!
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Prozessor:
Z8001, 6 MHz
Speicher:
1 MB RAM
Betriebssystem:
Coherent 0.7.3
Anzeige:
Grafikchip 6845
Text: 80x25 monochrom
Hergestellt:
1983 - 1985
Exponat:
Baujahr 1985 Gebrauchsspuren, Festplatte defekt erhalten von Andreas Stankewitz, Berlin (DM 200)
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