|
|
 |

|  |
 |
Der Osborne 1 war der erste tragbare Personal Computer, der zudem halbwegs erschwinglich
war. Das Gehäuse erinnert an eine tragbare Nähmaschine. Der Tragegriff ist an der
Rückseite des Gehäuses angebracht. Die Tastatur ist gleichzeitig Abdeckung der
Gehäusefront und Geräteboden, wenn dieses getragen wird. Da die Tastatur keilförmig ist,
sieht der reisefertig verpackte Rechner seltsam schräg aus.
Im betriebsfertigen Zustand wirkt das Gerät zunächst sehr imposant - bis man sich auf die
Suche nach dem Bildschirm macht und diesen dann eingeklemmt zwischen zwei Diskettenlaufwerken
in der Gehäusemitte entdeckt. Die Diagonale misst sage und schreibe nur 5 Zoll! Unterhalb der
Diskettenlaufwerke sind Fächer, die wohl für diverse Erweiterungen vorgesehen waren, in
deren Abwesenheit aber auch hervorragend zur Aufbewahrung von Disketten taugen. Darunter
finden sich dann die Einsteller für Helligkeit und Kontrast des Monitors sowie alle
Schnittstellen: seriell, parallel und Video
Der Osborne 1 ist eigentlich ein ganz normaler CP/M-Rechner. Allerdings ist er durch den
winzigen Monitor für viele Aufgaben ungeeignet. Mit einem externen Monitor in
Standardgröße büßt er jedoch seine Tragbarkeit ein. Spätere Rechner dieser Bauart, z.B.
der Kaypro II, der IBM PC Portable oder der Compaq Portable vermieden diesen Fehler und
spendierten ihren Rechner ein mindestens doppelt so großes Sichtfenster.
|
|
 |
 |
| |
 |
 |
Prozessor:
Z80, 3,5 MHz
Speicher:
64 KB RAM
Betriebssystem:
CP/M 2.2
Anzeige:
Text: 51x24 monochrom
Tonwiedergabe:
Pieper
Hergestellt:
1981 -
Neupreis: DM 6500
Exponat:
Baujahr 1982 guter Zustand, keine Systemdisketten erhalten von Stefan Walgenbach (Tausch)
|
|
 |
 |
|