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HPs erster Laptop ist ungeheuer solide verarbeitet und hatte dafür auch einen
ungeheuer soliden Preis. Fast 10000 Mark sollte das Gerät kosten - ohne
Diskettenlaufwerk und Drucker versteht sich.
Angesichts des Prozessors und des Betriebssystems würde man eigentlich einen
PC-kompatiblen erwarten, HP hat aber auf die Lizensierung des IBM-Bios oder
eines Nachbaus davon verzichtet und dem HP 110 eine Eigenentwicklung spendiert.
Zusammen mit der exotischen Bildschirmauflösung war so kein PC-Programm zum
Laufen zu bringen. Als kleiner Trost befinden sich im ROM bereits ein einfacher
Texteditor, ein Terminalprogramm und die Tabellenkalkulation Lotus 123.
Neben einem RS-232-Interface hat der HP 110 nur noch eine HP-IL Schnittstelle.
Diese besteht aus zwei zweipoligen Anschlüssen, die sich auch an jedem daran
anschließbaren Gerät finden. Alle Geräte werden als Ring verkabelt, d.h. von
der Ausgangsbuchse des Computers geht ein Kabel zur Eingangsbuchse des ersten
Peripheriegeräts, von dessen Ausgangsbuchse weiter zur Eingangsbuchse des
nächsten und so weiter. Die Ausgangsbuchse des letzten Geräts wird dann
wiederum mit der Eingangsbuchse des Computers verbunden.
Über HP-IL wurden die abgebildete Floppy (3,5" DD, 690 KB, Format nicht
PC-kompatibel) und der Thinkjet Tintenstrahldrucker angeschlossen.
Interessant ist auch die Laufwerkszuordnung: Die RAM-Disk ist A:, die
ROM-Programme liegen auf B: und die Diskettenlaufwerke ab C: aufwärts.
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Prozessor:
80C86
Speicher:
256 KB RAM
Betriebssystem:
MS-DOS 2.11
Anzeige:
Text: 80x16 monochrom Grafik: 480x128 monochrom
Hergestellt:
10/1984 -
Neupreis: DM 9500
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