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Der Portable war einerseits das erste Produkt, das die Firma
Compaq auf den Markt brachte und zudem der erste PC-Kompatible
überhaupt. Angeblich wendete Compaq einen Millionenbetrag dafür
auf, das IBM-Bios so nachzuprogrammieren, dass es funktional weitgehend
identisch und gleichzeitig programmiertechnisch so unterschiedlich ist,
dass es keine juristischen Angriffspunkte für IBMs Anwälte bot. Trotzdem
kämpfte IBM jahrelang gegen die BIOS-Nachbauten. Die Hardware des PC
war offensichtlich so unspektakulär, dass sich auf dieser Basis keine
Angriffspunkte konstruieren ließen.
Der Compaq Portable ist noch größer als sein Vorbild und ungeheuer schwer -
abgesehen vom eingebauten Bildschirm qualifiziert ihn folglich eigentlich
nichts zum mobilen Einsatz. Zumal er auch nicht netzunabhängig betrieben
werden kann. Die Tastatur kann vor dem Bildschirm befestigt werden. Der
Griff befindet sich auf der Rückseite, so dass das Gerät beim Transport auf
der Tastatur steht. Dieses Gehäusekonzept war jedoch keine Erfindung von
Compaq. Zuvor hatte es schon CP/M-Rechner in dieser Bauform gegeben, z.B.
der Osborne 1 oder die verschiedenen Kaypro-Modelle.
Unter der oberen Gehäuseschale sind mit etwas Schraubarbeit die zum IBM PC
kompatiblen Slots erreichbar.
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Prozessor:
8088, 4,77 MHz
Speicher:
128 KB RAM
Betriebssystem:
MS-DOS
Anzeige:
Text: 80x25 monochrom Grafik: 640x200 monochrom
Hergestellt:
1982 -
Neupreis: $3000
Exponat:
defekt erhalten von Michael Keller, Freiburg (Spende (Danke!))
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