 |

|
 |
Seinen aktuellen Zustand speichert ein Prozessor in sogenannten Registern,
das sind Speicherplätze im Inneren des Prozessors. Welche Register es
gibt, hängt vom Prozessormodell ab. In jedem Fall vorhanden ist ein
Programmzähler, der dem Prozessor sagt, aus welcher Speicherstelle er
den nächsten Befehl holen soll. Zudem gibt es ein Statusregister, das
nach jeder Operation Informationen über die dabei aufgetretenen
Besonderheiten enthält. Wenn bei Rechenoperatinen das Ergebnis gleich
Null war oder ein Überlauf eintrat, wird dies im Statusregister
festgehalten und kann von nachfolgenden Befehlen z.B. dazu genutzt
werden, eine Programmverzweigung durchzuführen. Der Stapelzeiger
(Stackpointer) verweist auf einen Speicherbereich, der temporäre Daten
aufnehmen kann. Der Prozessor legt hier z.B. beim Aufruf eines
Unterprogramms ab, ab welcher Adresse das aufrufende Programm weitergeht.
Die übrigen Register sind für Daten vorgesehen. Normalerweise sind diese
Register für bestimmte Aufgaben vorgesehen: Es gibt Datenregister (zur
Zwischenspeicherung von Daten und zum Rechnen; bei nur einem
Datenregister spricht man vom "Akkumulator"), Adressregister (für
Adressen und Adressberechnung) oder Indexregister (ebenfalls zur
Adressberechnung).
zurück -
weiter
|

Register des Prozessors "MOSTEC 6502"
|
|