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Nachdem Anfang der 70er Jahre der Aufbau von Computern aus Transistoren
zur gängigen Technik geworden war und über Mikrochips eine große Zahl
von Transistoren in ein einziges Bauteil gepackt werden konnten, war die
Zeit reif für die Erfindung des Mikroprozessors.
Darunter versteht man einen Baustein, der die wichtigsten Komponenten
eines Computers in sich vereint. Der Prozessor kann auf den
Arbeitsspeicher zugreifen, aus diesem ein Programm lesen und abarbeiten
und weitere Bausteine mit Daten versorgen. Diese übernehmen dann z.B.
die Anzeige auf einem Bildschirm, die Ausgabe auf einen Drucker, die
Abfrage der Tastatur oder den Zugriff auf einen Massenspeicher. All dies
ist nicht die Aufgabe des Prozessors - der sitzt nur im Zentrum des
Geschehens und erteilt die Befehle gemäß dem Programm, das man ihm
vorgesetzt hat.
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Intel 8080-Prozessor (1974)
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