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Ein Prozessor besteht aus Registern, einer Recheneinheit und
Verbindungsleitungen zur Außenwelt. Intern sind alle diese Komponenten
miteinander verbunden, allerdings nicht permanent, sondern mit Toren
am Datenein- und -ausgang jeder Komponente. Um nun Daten von einer
Komponente zur anderen zu befördern, wird das Tor am Ausgang des
Senders und das am Eingang des Empfängers geöffnet und mit dem nächsten
Taktimpuls wieder geschlossen.
Um beispielsweise einen Befehl aus dem Speicher zu holen, wird im ersten
Schritt der Ausgang des Programmzählers und der Eingang des Adressbusses
geöffnet. Damit liegt nun die Adresse des nächsten Befehls am Adressbus
an. Gleichzeitig wird über den Steuerbus signalisiert, daß der Prozessor
lesen möchte.
Im nächsten Schritt wird dann der Ausgang des Datenbus und der Eingang
des Steuerwerks geöffnet. Der Befehlscode wandert damit vom Datenbus ins
Steuerwerk, wo er dann ausgewertet wird die weitere Verarbeitung steuert.
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Datenpfade im Prozessor
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