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Olivettis M 20 ist in jeder Hinsicht exotisch: Das außergewöhnlich designte Gehäuse
beherbergt einen Z8001-Prozessor, der ansonsten in keinem anderen Mikrocomputer
eingesetzt wurde. Allein Commodore experimentierte im C900 ebenfalls mit diesem
Chip, dieser Rechner kam aber über das Prototypenstdium nicht hinaus.
Das Gerät ist bereits serienmäßig grafikfähig, was bei anderen Mikrocomputern dieser
Zeit (CBM 8296, IBM PC) nicht unbedingt üblich war.
Dafür ist das Betriebssystem sehr gewöhnungsbedürftig. Die Befehle sind alle zwei
Buchstaben lang und so ausgewählt, dass sie keinem anderen Betriebssystem ähneln. Ein
Basicinterpreter kann von der Betriebssystemdiskette nachgeladen werden. Er ist auch
Grundlage einiger Systemprogramme wie der Uhrzeiteinstellung oder einem
Auswahlmenü für Programme.
Spartanisch zeigt sich die Textverarbeitung Oliword. Menüs und Hinweise zur
Tastaturbelegung füllen fast den gesamten Bildschirm - für den Text bleiben gerade
noch 10 Zeilen übrig. Die Texteingabe wird durch die Tastaturbelegung zur Qual: Nichts
ist dort, wo man's vermutet, die Cursortasten müssen zusammen mit Shift gedrückt werden
und einige wichtige Tasten wie Backspace und Delete fehlen komplett. Mit einiger
Übung mag die Bedienung jedoch ganz erträglich sein.
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Prozessor:
Z8001, 4 MHz
Speicher:
160 KB RAM
Betriebssystem:
PCOS 2.0
Anzeige:
Text: 80x25 monochrom Grafik: 512x256 monochrom
Tonwiedergabe:
Pieper
Hergestellt:
1981 -
Neupreis: DM 10000
Exponat:
Baujahr 1982 OK erhalten von Peter Collenbusch (DM 50)
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