Fast alle mechanischen Rechenmaschinen haben den gleichen Ansatz: Man kann
einen Summanden über Einstellrädchen vorwählen, stellt auf irgendeine Art
und Weise den zweiten Summanden ein und beide werden dann über eine
trickreiche Mechanik zusammengezählt.
Das Hauptproblem bei allen Lösungsansätzen ist der Übertrag der Zehnerstelle
("behalte eins"). Was heute beim Zählwerk z.B. eines Kassettenrekorders so
mühelos gelingt, trieb vor 350 Jahren ob der beschränkten mechanischen Mittel
selbst ein Genie wie Leibnitz in die Verzweiflung.
Ist dieses Problem erst einmal zuverlässig gelöst, ist es nur noch ein
kleinerer Schritt, die halbschriftliche Multiplikation oder Division durch
gegeneinander verschiebbare Addierwerke zu realisieren. So entstanden Mitte
des 18. Jahrhunderts erste Rechenmaschinen für alle vier Grundrechenarten,
sogenannte Vier-Spezies-Maschinen.
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Rechenmaschine von P. M. Hahn
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