Wann die Menschheit begann, Dinge zu zählen, weiß man nicht. Die ältesten
Zeugnisse legen Ton- oder Steintafeln mit Einritzungen ab. In nahezu allen
antiken Hochkulturen entwickelten sich Zahlensysteme, die meist mit einem
Strich für die Eins, zweien für die Zwei usw. begannen. Ab der Fünf
gab es dann normalerweise weitere Symbole zur Abkürzung bis hin zur Zehn.
Größere Zahlen wurden aus diesen und weiteren höherwertigen Symbolen
zusammengesetzt.
Erst im 8. Jhdt. nach Christus erfanden die Inder die Null, die Werte der
Zahlsymbole wurden nicht mehr einfach addiert sondern die Ziffern gemäß
ihrer Position in der Zahl gewichtet. Dieses System kam dann über Arabien
und Spanien nach Europa, wo es ab dem 16. Jhdt. seinen Siegeszug antrat.
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Tontafel mit Keilschrift (ca. 3000 v. Chr.)
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