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Die Entwicklung von Maschinen oder elektronischen Geräten verlief in der
Vergangenheit immer nach dem gleichen Schema: Nach einer Erfindung setzt
ein wahrer Boom an Weiterentwicklungen und Detailverbesserungen ein, der
nach einiger Zeit allerdings abflacht und dann in einen eingeschwungenen
Zustand übergeht, in dem kaum mehr Innovatives geleistet wird.
Beispiele sind z.B. die Eisenbahn oder auch das Automobil. Beide haben
heute einen Stand erreicht, der kaum mehr Raum für Verbesserungen lässt.
Ein Auto von 1990 ist einem von heute nur in wenigen Punkten unterlegen
und bei den Zügen liegt der letzte größere Schritt mit TGV und ICE schon
über 15 Jahre zurück.
Dasselbe wird irgendwann auch bei Computern geschehen - PCs werden dann
über Jahre kaum mehr an Tempo, Grafikauflösung oder Betriebssystemfunktionen
zulegen. Neugeräte werden dann nur noch nach dem Ableben des alten gekauft.
Unterscheiden werden sich die Hersteller dann eher durch Design, Image
oder die Bündelung mit Zusatzdiensten. Die Frage ist nur: Wie weit sind
wir schon auf dieser Innovationskurve vorangeschritten? Es gibt einige
Indizien, dass die kommenden Jahre zumindest weniger turbulent ausfallen
werden als die letzten. Bereits in den letzten fünf Jahren ist weit
weniger passiert als in den fünf Jahren zuvor.
weiter...
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