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Der PC der Zukunft
Schon seit Jahren sind die gängigen Büroprogramme ziemlich ausgereizt. Substanzielle Unterschiede zwischen beispielsweise WinWord 6.0 und dem gleichen Programm aus Office 2000 sind kaum zu benennen, fast alle Änderungen sind kosmetischer Art. Auch bei Tabellenkalkulationen und Datenbanken sind keine großen Sprünge mehr zu erwarten.

Anders sieht es bei Multimedia- und Grafikanwendungen aus. Präsentationsprogramme, CAD, Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramme profitieren von mehr Arbeitsspeicher, größeren Festplatten und schnelleren Prozessoren. Manche Anwendungen werden sogar dadurch erst möglich.

Ein Beispiel ist die Videobearbeitung. Bei der nächsten Generation von PCs kann der Urlaubsfilm problemlos in einem Rutsch auf die Festplatte überspielt, dort geschnitten, arrangiert, vertont und betitelt werden und zuletzt wieder auf Videoband oder DVD abgelegt werden.

Spiele werden immer realitätsnäher. Animationssequenzen erreichen eine Qualität, die man vor zehn Jahren noch bei einem Kinofilm hätte durchgehen lassen. 3-D-Shooter büßen irgendwann ihre Faszination ein, aufwändige 3-D-Grafik ist aber auch bei allen anderen Genres ein Muss.

Open-Source-Projekte werden einen Entwicklungsstand erreichen, der bei normaler Bürosoftware durchaus mit den Produkten der großen Hersteller mithalten kann. Diese werden sich demzufolge immer neue Marktnischen suchen müssen, wo sie mit innovativen Ideen und ihrer Manpower schnelle Lösungen erreichen können.

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