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Administration

Die Frage nach der besseren Administrierbarkeit ist vermutlich nicht abschließend zu klären. Windows 2000 erleichtert den Einstieg durch einheitliche Dialoge sicherlich. Andererseits verführt die bekannte Windows-Oberfläche leicht dazu, die Komplexität der Administration eines Netzwerkbetriebssystems zu unterschätzen. Zudem haben Fensteroberflächen immer den Nachteil, dass Einstellungen auf Bildschirmmasken verteilt werden müssen. Diese sind dann auf verschiedene Arten miteinander verknüpft - teils über Karteikartenreiter, teils über Menüs, teils über Unterdialoge. So bleibt immer die Unsicherheit, eventuell doch irgend etwas übersehen zu haben.

Unix zeigt sich zunächst unnahbar. Nach der Installation begüßt einen nach dem Login normalerweise ein grimmiger Eingabeprompt nebst blinkendem Cursor. Ohne weitere Kenntnisse ist hier Endstation. Mit der Erfahrung wächst aber auch das Verständnis für die Zusammenhänge und spätestens wenn sich ein Administrator in die Niederungen der Skriptprogrammierung begeben hat und seinem Unix ein paar Kunststückchen beibringen konnte, wird er nie wieder zu Windows zurückkehren wollen.