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Benutzerverwaltung
Windows NT hatte das Konzept der Domains, bei der ein Server als PDC (Primary
Domain Controler) für die Verwaltung der Benutzerdaten einer Domain (hat nichts
mit Internetdomänen zu tun) zuständig war und diese Informationen an sogenannte
Backup Domain Controler weitergeben konnte. Zu anderen Domains konnte ein
Vertrauensverhältnis eingerichtet werden, das den Benutzern der jeweils anderen
Domain bestimmte Zugriffsrechte gewährte.
Dieses komplexe System wurde mit Windws 2000 durch das Active Directory ersetzt,
einen Verzeichnisdienst, auf den andere Server zur Authentifizierung ihrer
Benutzer zurückgreifen können.
Ein ähnliches Konzept verfolgt Unix schon seit ca. zehn Jahren. Damals führte
Sun den "yellow pages" genannten Dienst ein, mit dem alle normalerweise auf
jedem Rechner individuell gepflegten Systemdateien in Form einer Datenbank auf
einem ausgewählten System gehalten werden. Alle anderen Server können darauf
zurückgreifen und ihre Benutzer darüber authentifizieren. Mittlerweile musste
Sun den Dienst in "NIS" (Network Information Service) umbenennen. Dafür wurde
er von Sun freigegeben, so dass er jetzt für nahezu jedes Unix-Derivat verfügbar
ist.
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