
|
|
Sicherheit im Netzwerk
Solange in einer Firma die PC-Arbeitsplätze nicht vernetzt sind, ist der
Zugriff auf die Daten leicht zu regeln - wer den PC benutzen darf, darf
auch an die Daten heran. Falls nötig, kann man eine Passwortabfrage beim
Hochfahren oder in den Bildschirmschoner einbauen.
Bereits die Einführung eines LANs sollte von genauen Überlegungen zur
Sicherheit begleitet sein: Welche Benutzergruppen gibt es? Wer soll welche
Informationen einsehen und ändern dürfen? Welche Ressourcen stehen allen
offen und welche sind besonders zu schützen? Darüber hinaus muss ein Schutz
vor Viren installiert werden, da sich Schadprogramme über das Netzwerk
rasend schnell verbreiten und einen immensen Schaden anrichten können. Am
besten funktioniert ein zentraler Virenscanner, der die Festplatten der
Server regelmäßig untersucht. Eine Minimallösung wäre der Verzicht auf
Disketten- und CD-ROM-Laufwerke in allen Arbeitsplatz-PCs. Jeder Datenträger,
der über einen dafür bereitgestellten PC eingespielt werden soll, muss zuvor
genau untersucht werden.
Die möglichen Gefahren potenzieren sich nochmals, wenn das lokale Netz mit
dem Internet verbunden wird. Nun muss man sich nicht mehr nur vor neugierigen
oder unvorsichtigen Mitarbeitern schützen, sondern vor dem sportlichen Ehrgeiz,
der kriminellen Energie oder der schieren Zerstörungswut mancher Internet-User.
Hier sind die Herausforderungen natürlich am größten. Typischerweise begegnet
man diesen durch den Einsatz einer oder mehrerer Firewalls, die dadurch Zonen
unterschiedlicher Sicherheit erzeugen.
|
|