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Datenverbund
Unter einem Datenverbund versteht man die logische Kopplung räumlich
getrennter Datenbestände über das Netzwerk, mit dem Ziel ihrer
Zusammenarbeit. Betriebs- oder Anwendungssysteme sorgen dabei für die
Konsistenz und Aktualität der Daten.
Beispiele:
- Nutzung der Festplatten eines Servers für alle angeschlossenen
Endgeräte (Dateiserver)
- Datenbank-Server mit Zugriff durch zahlreiche Endgeräte
- Teamarbeit und Workflow oder
- E-Mail-Server im Unternehmen.
Den Begriff der „räumlichen“ Trennung kann man aber auch – neben der
Aufgabenverteilung der Endgeräte mit Client und Server – noch weiter
fassen und auch etwas komplizierter betrachten.
Dem heutigen Trend der Daten- und Serverkonsolidierung folgend, werden
die Server samt ihren Datenbeständen heute in einem Rechenzentrum
zusammengefasst. Nehmen wir hier als Beispiel eine Großbank. Um nun
die Ausfallsicherheit dieses Rechenzentrums (mit vielen Servern)
sicherzustellen, verfügen Banken meist noch über ein so genanntes
Backup-Rechenzentrum. Dieses befindet sich dann auch noch an einem
anderen Ort bzw. einer anderen Stadt. Das Netzwerk verbindet dann
u.a. beide weit entfernte Rechenzentren. Damit das Backup-Rechenzentrum
jederzeit den Wirkbetrieb übernehmen kann, müssen seine Daten natürlich
(mittels geeigneter Software) auf dem gleichen Stand sein.
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