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IP - Paketaufbau
Am Aufbau eines IP-Pakets kann man die meisten Besonderheiten des Internet
Protocols sehr schön erkennen:
Die Version hat normalerweise den Wert 4, weswegen man auch von IP V4 spricht.
Die nächste Generation (IP V6) hat neben vielen weiteren Funktionen einen
deutlich vergrößerten Adressraum, spielt in heutigen Installationen aber noch
keine Rolle.
IHL gibt die Länge des IP-Headers in 32-Bit-Worten an. Normalerweise steht hier
5, weil die meisten IP-Pakete ohne Optionen und Füllbytes auskommen, d.h. die
Nutzdaten schließen direkt an die Zieladresse an.
Der Diensttyp dient der Anforderung bestimmter QoS-Merkmale.
Die Gesamtlänge kann als 16-Bit-Wert maximal den Wert 65535 annehmen, was die
Maximallänge eines IP-Pakets auf 64 KB begrenzt. Der Wert gilt einschließlich
Header.
Identifikation, die Flags und der Fragmentoffset dienen der Fragmentierung und
werden im nächsten Abschnitt ausführlich besprochen.
Die Lebensdauer wird beim Versand eines IP-Pakets auf einen bestimmten Wert
gesetzt und anschließend bei jeder Zwischenstation um eins vermindert. Erreicht
sie den Wert 0, wird das Paket verworfen. Die Lebensdauer wird so gewählt, dass
sie normalerweise gut ausreicht, um den Empfänger zu erreichen. Sollte sich ein
Paket jedoch verlaufen, zwischen zwei Routers hin und her oder gar im Kreis
geschickt werden, wird es irgendwann aus dem Verkehr gezogen.
Das nächste Feld gibt an, welches Protokoll der nächsthöheren Ebene transportiert
wird. Für TCP steht hier der Wert 6, für UDP der Wert 17 und für ICMP der Wert 1.
Die Headerprüfsumme deckt, wie der Name schon sagt, nur die Felder des Paketkopfes
ab. Die Nutzdaten müssen anderweitig abgesichert werden.
Quell und Zieladresse haben jeweils 4 Byte Länge. Die übliche Schreibweise stellt
diese als Dezimalzahlen dar, durch Punkte getrennt: 192.218.11.4
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