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IP - Fragmentierung
Wird ein IP-Paket versandt, wird es von der zugrundeliegenden Netzwerkschicht
in ein Paket der Hardwareschicht eingebettet, das nur eine bestimmte Anzahl
Bytes an Nutzdaten transportieren kann. IP orientiert sich an diesem Wert,
der sogenannten "MTU Size" (Maximum Tranfer Unit) und schnürt die IP-Pakete so,
dass sie nicht zu groß werden. Nun wird das Paket jedoch möglicherweise von
einem Router auf der Strecke über ein Netzwerk mit geringerer MTU-Größe
verschickt. Dazu muss er die Pakete "umverpacken", sprich aus einem Paket
mehrere machen. Dies nennt man Fragmentierung.
Damit jedes Fragment beim Empfänger eindeutig dem richtigen IP-Datagramm
zugeordnet werden kann, hat es schon beim Sender eine eindeutige Kennung
erhalten, die mit jedem verschickten Datagramm um eins erhöht wird. Zudem kann
der Sender über das "DF"-Flag eine Fragmentierung untersagen. Mit dem "MF"-Flag
(More Fragments) kennzeichet der Router nun alle Fragmente - mit Ausnahme des
letzten. Der empfangende Router weiss dann, dass keine weiteren Fragmente mehr
kommen und er mit dem Zusammenbau beginnen kann. Der Fragmentoffset gibt für
jedes Fragment an, ab welcher Stelle des originalen IP-Datagramms die Nutzdaten
einzufügen sind.
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