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Migration V4 zu V6
Der Übergang von IPv4 zu IPv6

Heute sind erst wenige Geräte in der Lage, sowohl mit IPv4 als auch mit IPv6-Paketen umzugehen. Die schwierigste Frage im Hinblick auf eine zukünftige Umstellung des Netzwerkes stellt sich bei der Koexistenz beider Netzwerkprotokolle in der Übergangszeit. Die Idee, eine Umstellung einfach an einem bestimmten Stichtag vorzunehmen ist unrealistisch - viele Millionen von Routern und sonstigen Netzwerkgeräten müssten ausgetauscht werden, weil man sie nicht updaten kann oder sie vom Hersteller nicht mehr unterstützt werden.

Daher gibt es zwei Überlegungen, wie man IPv6 einführen könnte, ohne bestehende IPv4-Installationen zu stören:

  • Umsetzung der Paketheader in Routern, die beide Standards beherrschen:
    Dabei gehen alle Informationen verloren, die nur in einem der beiden Headerformate exisiteren. Zudem muss eine Adressumsetzung stattfinden, wodurch man den erweiterten Adressraum nicht richtig nutzen kann.
  • Tunnelling:
    Hier werden auf einer IPv4-Strecke die IPv6-Pakete einfach komplett als Nutzdaten in IPv4-Frames verpackt, beim nächsten IPv6-fähigen Router wieder ausgepackt und ganz normal weitervermittelt.