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Transmission Control Protocol (TCP)
TCP wurde 1981 im RFC 793 spezifiziert. Es ist in Schicht 4 angesiedelt und sitzt
direkt auf dem IP-Protokoll auf. Es ermöglicht den höheren Schichten eine
verbindungsorientierte Arbeitsweise. Dazu realisiert es zahlreiche Funktionen:
- Verbindungen können geregelt auf- und abgebaut werden.
- Die Verbindung ist in beiden Richtungen nutzbar
- Die Datenübertragung wird durch Sequenznummern und Prüfsummen abgesichert.
- verlorengegangene Pakete werden wiederholt
Die Festlegung des gewünschten Dienstes auf dem Zielrechner erfolgt durch
sogenannte Portnummern. Für die standardisierten Protokolle (FTP, Telnet, HTTP)
sind die Portnummern festgelegt. Jedes TCP-Paket enthält eine Portnummer des
Senders und eine des Empfängers. Der Sender darf seine beim Verbindungsaufbau
frei festlegen, die des Empfängers wählt wie gesagt den gewünschten Dienst aus.
Die Kombination aus einer IP-Adresse und einer Portnummer wird "Socket" genannt.
Ein Prozess, der im Netzwerk einen Socket bereitstellt, wird als Server-Prozess
bezeichnet. Ein Prozess, der so einen Socket nutzt ist folglich ein Client.
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