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Man kann sich Binärzahlen als sogenannten Coderaum vorstellen, in dem jede mögliche Zahl einen Punkt darstellt. Zwischen den Zahlen besteht überall dort eine Verbindung, wo die Veränderung nur eines Bits eine Zahl in die andere verwandelt. Für maximal drei Bits ist dies sehr leicht mit einem Würfel visualisierbar, bei längeren Binärzahlen kann man mit dem Coderaum zwar rechnen, ihn aber nicht mehr übersichtlich darstellen.


Die mittlere Abbildung zeigt einen Code, bei dem nur die fettgedruckten Werte verwendet werden. Jede Änderung eines einzelnen Bits führt zu einem nicht verwendeten Wert. Einzelne Bitfehler sind so sicher erkennbar. In der rechten Abbildung werden nur noch zwei Werte benutzt. Die Änderung eines einzelnen Bits führt jetzt zu einem unbenutzten Wert, der aber noch im direkten Umfeld eines benutzten liegt und damit korrigierbar ist.

Die Ermittlung von Codes für verschiedene Wortlängen, mit einem bestimmten Overhead an zusätzlich zu übermittelnden Bits, einer bestimmten Qualität und einem vertretbaren Aufwand für die Berechnung ist mathematisch sehr anspruchsvoll.