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Codes zur Leitungsanpassung

Viele Übertragungsmedien stellen einen Hochpassfilter dar. Das führt dazu, dass Gleichspannungen nicht übertragen werden - nichts anderes stellt aber eine längere, ununterbrochene Folge von 1-Bits dar. Das Signal wird etwa wie im nachfolgenden Bild verändert:


Es ist deutlich zu sehen, dass das Signal im Beispiel ab dem vierten 1-Bit in Folge unter die Erkennungsschwelle (gestrichelte Linie) abfällt. Eine Lösung für dieses Problem stellt der Manchester-Code dar. Hier wird jedes Bit verdoppelt: eine binäre "1" wird als die Folge "01", eine binäre "0" als "10" übertragen. So gibt es in jedem Fall einen Pegelwechsel, und zwar in der Mitte des zu übertragenden Nutzbits. Auf diesen Pegelwechsel kann sich die Empfangslogik auch sehr gut synchronisieren, so dass die Manchestercodierung auch eine Art Takt enthält:


Ethernet verwendet den Manchestercode für die Datenübertragung. Da dieser keine Fehlererkennung beinhaltet, wird jedes Paket über einen CRC-Code (Cyclic Redundancy Check, ein sehr komplexes Prüfsummenverfahren) zusätzlich abgesichert.