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Paketierung

In nahezu allen Netzwerken werden die zu übertragenen Daten in Pakete zerteilt, die eine festgelegte Maximalgröße nicht überschreiten. Das hat folgende Gründe:

  • Könnte ein Teilnehmer beliebig viele Daten am Stück übertragen, wäre das Netz in dieser Zeit für alle anderen blockiert. Bei Paketierung können abwechselnd Pakete verschiedener Teilnehmer übertragen werden.
  • Für jedes einzelne Paket kann der Empfänger z.B. über eine Prüfsumme herausfinden, ob die Daten unterwegs beschädigt wurden und das Paket gegebenenfalls nochmals anfordern. Kämen die Daten am Stück, müsste bei einem Fehler die ganze Übertragung von vorn beginnen.
Für die Paketierung muss es beim Sender eine Funktionseinheit geben, die

  • Die Daten in Pakete zerteilt
  • mit fortlaufenden Nummern und einer eindeutigen Identifikation versieht
  • Bestätigungen des Empfängers über korrekt empfangene Pakete annimmt
  • Bei Übertragungsfehlern oder fehlender Bestätigung das Paket nochmals sendet
Der Empfänger muss in der Lage sein

  • fehlerhaft empfangene Pakete nochmal anzufordern
  • korrekt empfangene Pakete zu quittieren
  • Pakete anhand ihrer Identifikation und laufenden Nummer richtig zusammenzusetzen
  • doppelt empfangene Pakete auszufiltern
Schematisch lässt sich dies so darstellen: